Aloe Vera

Hey, ich bin: Alina Aloe Vera

Die Aloe Vera ist eine echte Alleskönnerin! Sie ist nicht nur robust und sieht wunderschön aus, ihr und ihren über 250 verwandten Aloe-Arten wird sogar eine heilende Wirkung zugesprochen.

  • Pflege
  • Wasser
  • Nahrung
  • Licht

Die Aloe Vera stammt höchstwahrscheinlich ursprünglich von der Arabischen Halbinsel, ist heute allerdings in allen tropischen und subtropischen Regionen dieser Erde zu Hause. Neben ihrer Beliebtheit als Zimmerpflanze ist die Aloe Vera eine der wohl bekanntesten Heilpflanzen. Ob als Saft oder Gel: Die Wüstenlilie soll zum Beispiel bei Verbrennungen, Sonnenbrand oder Verstopfung entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken. Abgesehen davon spendet sie der Luft auch ordentlich Sauerstoff und verbessert somit dein Raumklima.

Der beste Standort für die Aloe Vera

Aufgrund ihrer Herkunft lässt sich schnell erahnen, dass die Aloe Vera warme und vollsonnige Standorte liebt. Allerdings muss sich eine Aloe Vera nach dem Winter, oder wenn du sie neu gekauft hast, erst langsam an die Sonne gewöhnen. Besonders Jungpflanzen sind etwas empfindlicher und verbringen die Mittagszeit lieber im Halbschatten, damit ihre Blätter nicht verbrennen. Die Morgen- und Abendsonne genießen sie allerdings, genau wie ihre älteren Artgenossen, auch gerne draußen.

Tipp: Färben sich die Blätter deiner Aloe braun, kann dies ein Sonnenbrand und somit ein Zeichen für zu viel Licht sein. Wachsen die Blätter nur am Boden und nicht gerade nach oben, hat sie zu wenig Licht.

Insgesamt eignet sich ein sonniger Platz auf deiner Fensterbank oder ein geschützter Platz auf dem Balkon. Auf dem Balkon sollte sie jedoch nur stehen, wenn es auch nachts über 10 °C warm ist – ansonsten ist es der wärmeliebenden Aloe zu kalt.

Aloe Vera richtig einpflanzen und umtopfen

Da die Aloe Vera zu den schnellwachsenden Pflanzen gehört, solltest du sie regelmäßig (alle zwei bis drei Jahre) umtopfen. Hebe die Pflanze sehr vorsichtig aus dem Topf und achte unbedingt darauf, ihre Blätter nicht zu verletzen oder abzuknicken. Außerdem ist es wichtig, dass du die Erde vor dem Umtopfen zuerst vollständig austrocknen lässt.

Tipp: Da die Aloe Vera nicht immer gerade wächst, solltest du sie möglichst mittig im Topf platzieren. So verhinderst du, dass der Topf nach einiger Zeit umkippt. Auch ein etwas schwererer Topf hilft dabei.

Für die Wahl der Erde ist eine sandhaltige und wasserdurchlässige Erde empfehlenswert. So wird Staunässe vermieden und die Aloe Vera erhält nicht zu viel Wasser. Pflanze sie daher in eine spezielle Kakteen- und Sukkulentenerde wie unsere Cactus Love Erde.

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Aloe Vera richtig gießen

Da die Aloe Vera in ihren fleischigen Blättern Wasser speichern kann, stellt zu viel Wasser für sie ein größeres Problem dar als zu wenig Wasser. Solltest du das Gießen einmal vergessen, werden die Blätter etwas schlaff – sie erholt sich aber nach dem nächsten Gießen wieder sehr gut.

Aus diesem Grund sollte man im Sommer auch erst dann gießen, wenn der Wurzelballen nur noch leicht feucht ist und im Winter die Bewässerung so gut wie ganz einstellen. Als Faustregel kannst du sie im Sommer alle ein bis zwei Wochen und im Winter alle sechs Wochen gießen.

Tipp: Das Innere der Rosette deiner Aloe sollte nicht nass werden, da dies schnell zu Fäulnisschäden führen kann. Gieße daher nur auf die Erde und nicht auf die Pflanze selbst.

Aloe Vera richtig pflegen

Die Aloe Vera benötigt generell nicht sehr viele Nährstoffe. Auf das Düngen solltest du dennoch nicht komplett verzichten, da deiner Pflanze sonst wichtige Nährstoffe fehlen. Während ihrer Wachstumszeit von März bis Oktober kannst du sie alle zwei bis vier Wochen mit einem Flüssigdünger düngen. Dieser wird einfach dem Gießwasser hinzugefügt. Spezialprodukte für Kakteen und Sukkulenten eignen sich für deine Aloe Vera sehr gut. Falls du den Saft deiner Aloe Vera ernten möchtest, empfehlen wir dir vorzugsweise einen Bio Dünger wie unsere Cactus Love Nahrung.

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Damit die dicken Blätter der Aloe Vera genügend Licht bekommen, solltest du sie gelegentlich etwas entstauben. Dafür eignet sich am besten ein weiches, feuchtes Tuch.

Aloe Vera richtig vermehren

Die Aloe Vera zu vermehren funktioniert ähnlich leicht wie die Vermehrung der Sukkulenten über Ableger oder Kindel. Ableger sind Seitentriebe deiner Aloe Vera, Kindel wachsen neben ihr im gleichen Topf. So funktioniert die Vermehrung:

Bei Ablegern:

  1. Nachdem sie etwa 10 cm groß sind, kannst du sie vorsichtig von der Mutterpflanze abtrennen.
  2. Zwei bis drei Tage an einem warmen Ort trocknen lassen, damit die Schnittwunden heilen können.
  3. Nun die Ableger in einen eigenen Topf setzen und regelmäßig gießen.

Bei Kindeln:

  1. Auch sie sollten etwa 10 cm groß sein bevor sie umgepflanzt werden.
  2. Die Erde deiner Aloe trocknen lassen, damit sich das Kindel leichter herausheben lässt.
  3. Nun das Kindel in einen neuen Topf setzten und sowohl das Kindel als auch die angetrocknete Aloe gleichmäßig gießen.

Tipp: Es kann passieren, dass sich das Aloe Vera Pflänzchen nach dem Umzug etwas braun verfärbt. Das muss ist kein Grund zur Beunruhigung – es muss sich erst an sein neues Zuhause gewöhnen.

Aloe Vera richtig ernten

Eine Aloe Vera kann erst geerntet werden, wenn sie bereits etwas älter ist. Etwa nach drei bis vier Jahren beginnt der Saft in den Blättern seine volle Wirkung zu entfalten. Geerntet werden sollten dabei lediglich die untersten bzw. äußersten Blätter. Nutze dafür ein scharfes, zuvor desinfiziertes Messer, um der Pflanze keine Keime zuzuführen.

Nachdem du das Blatt abgeschnitten hast, bildet sich schnell ein durchsichtiger Film, mit dem die Pflanze die Wunde schützt. Nach einiger Zeit beginnt die Wunde dann zuzuwachsen – sie heilt sich somit selbst.

Tipp: Wenn du viele Blätter geerntet hast, wird der Stamm unten langsam kahl und das Gewicht der oberen Blätter droht die Pflanze umzukippen. Setzte sie daher nach einiger Zeit etwas tiefer in die Erde, um ihr Gewicht wieder besser zu verteilen.

Das abgeschnittene Blatt wird es senkrecht in ein Gefäß gestellt. Nach einigen Stunden sollte der Saft dann komplett ausgelaufen sein. Alternativ kannst du es der Länge nach aufschneiden und den Saft mit einem Löffel herausnehmen. Den Saft kannst du zum Beispiel auf empfindliche oder gereizte Hautstellen auftragen.

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