Farn

Hey, ich bin: Frank Farn

Der Farn gehört zu den ältesten Pflanzen der Welt und bringt ordentlich grün in deine Wohnung. Er hat recht hohe Ansprüche an seinen Standort, doch hat er sich erst einmal eingelebt, ist er ein toller Mitbewohner.

  • Pflege
  • Wasser
  • Nahrung
  • Licht

Es gibt unzählige verschiedene Farnarten, wobei sich nicht alle als Zimmerpflanzen eignen. Die bekannteste Art ist der Schwertfarn – wie unser Frank Farn in diesem Portrait. Er macht dank seiner gefiederten Blätter vor allem in einer Pflanzenampel eine gute Figur. Auch diese Farnarten sind als Zimmerpflanzen geeignet:

Der beste Standort für den Farn

Farne mögen einen hellen bis schattigen Standort. Direkte Sonne verbrennt leicht die Blätter, sodass sie am Fenster durch einen dünnen Vorhang geschützt werden sollten. Ist es zu dunkel, kann der Farn auch nicht optimal wachsen. Der ideale Standort wäre daher in einem hellen Raum etwas vom Fenster entfernt oder in einem dunkleren Raum Nahe am Fenster.

Zusätzlich zum Licht hat der Farn auch hohe Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit. Zugluft gefällt ihm nicht gut, eine hohe Luftfeuchtigkeit dafür umso mehr. Daher ist der Farn besonders gut für ein Badezimmer mit Fenster geeignet. Dort ist die Luft feucht genug und er erhält genügend Licht.

Farn einpflanzen und umtopfen

Der Farn wächst am Besten in einer humushaltigen, gut durchlässigen Erde. Gut geeignet ist eine Grünpflanzen- oder Anzuchterde. Am besten topfst du den Farn direkt nach dem Kauf um, da der Wurzelballen oft schon sehr fest ist. Ansonsten sollte der Farn alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden, um ihm weiterhin ein gutes Wachstum zu ermöglichen.

Tipp: Nutze das Umtopfen, um dir die Wurzeln des Farns genauer anzuschauen. Entferne alte oder faule Wurzeln und lockere den Wurzelballen, bevor du ihn in den neuen Topf setzt.

Farn richtig vermehren

Generell kann der Farn durch drei verschiedene Arten vermehrt werden: Über Sporen, durch Kopfstecklinge und durch die Teilung. Die Vermehrung über Sporen ist sehr schwierig und es dauert oft viele Jahre, bis sich eine neue Pflanze gebildet hat. Generell bilden sich die Sporen an der Blattunterseite. Dort können sie entnommen und wie bei der Aussaat in ein neues Gefäß mit Erde gelegt werden.

Kopfstecklinge sind kleine Pflanzenteile, die sich auf den Blättern ihrer Mutterpflanze bilden. Du kannst sie vorsichtig von ihrer Mutterpflanze abtrennen und in ein Gefäß mit feuchter Erde legen. Das Ganze wird nun abgedeckt an einen warmen, hellen Ort gestellt. Nach einigen Wochen bilden sich an den Stecklingen erste Wurzeln und die Abdeckung kann ab und zu entfernt werden, sie an die Umgebung zu gewöhnen.

Die einfachste Art der Vermehrung ist die Teilung. Hierbei wird der Farn aus dem Topf genommen; der Zeitpunkt des Umtopfens bietet sich besonders gut an. Die Erde wird von den Wurzeln leicht abgeklopft und die Wurzeln gelockert. Anschließend wird der Wurzelballen mit einem scharfen Messer durchtrennt und die so entstandenen neuen Farne werden in eigene Töpfe gepflanzt.

Farn richtig gießen

Farne benötigen zwar sehr viel Wasser, Staunässe bekommt ihnen allerdings nicht sehr gut. Es ist daher sehr wichtig, dass der Topf einen guten Ablauf hat. Anstatt dem Farn immer wieder ein bisschen Wasser zu geben, solltest du ihn daher durchdringend gießen – so lange, bis das Wasser unten wieder aus dem Topf herauskommt.

Alternativ freut sich der Farn auch über eine Dusche. Stelle ihn dafür ohne den Übertopf ins Waschbecken, die Dusche oder die Badewanne und dusche ihn mit laufwarmem Wasser ab. So bekommen die Blätter genug Feuchtigkeit und der Erdballen wird komplett befeuchtet. Wichtig ist hier aber zu beachten, dass der Topf nicht zu lange im Wasser steht. Daher einmal kurz abduschen, ein wenig antrocknen lassen und wieder zurück in den Übertopf stellen.

Da der Farn eine hohe Luftfeuchtigkeit bevorzugt, kannst du zusätzlich seine Blätter mit Wasser einsprühen. Oder noch besser: du verwendest ein Blattpflegespray. Das versorgt die Blätter gleichzeitig mit Feuchtigkeit und passenden Nährstoffen!

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Farn richtig pflegen und düngen

Der Farn ist dankbar, wenn er ab und zu mit einer Extraportion Nährstoffen belohnt wird. Eine Düngung über das Gießwasser ist zwar möglich, dabei solltest du aber beachten, dass der Farn deutlich mehr Wasser als Nährstoffe benötigt. Daher am besten erst nur mit Wasser gießen und anschließend ein wenig Dünger-Wasser-Mischung dazu geben.

Etwas besser bietet sich ein Langzeit-Dünger in Form von Düngestäbchen an. Die Düngestäbchen werden alle zwei Monate in die Erde gesetzt und lösen sich langsam auf. So ist dein Farn für zwei Monate komplett mit allen Nährstoffen versorgt.

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